Der Vorstand der Standortförderung Appenzellerland über dem Bodensee (AüB) hat Katja Breitenmoser als neue Geschäftsführerin von AüB gewählt. Sie tritt am 1. Mai 2016 die Nach­folge von Simon Spillmann an, welcher nach Abschluss seiner Ausbildung eine neue Herausforderung anstrebt.

Katja Breitenmoser ist Juristin, Berufsschullehrerin, Erwachsenenbildner, Gross­gruppenmoderatorin und Regional­entwicklerin, Mutter von zwei Buben von 7 und 9 Jahren, geschäfts­führende Partnerin der e7° Beratung, Bildung, Reisen GmbH, strukturierte Denkerin und kreative Macherin, outdoor­begeisterte Reisende und noch vieles mehr.

Warum haben Sie sich als Geschäftsführerin bei AüB beworben?

Ich freue mich, mich im Appenzellerland, wo ich wohne und vernetzt bin, als Regionalentwicklerin zu engagieren. Die Stelle verspricht, dass ich mit unterschiedlichsten Menschen und Organisatio­nen zusammenarbeiten und innovative und kreative Ideen entwickeln und umsetzen kann. Das ist genau das, was ich mit Freude tue.

Wie nehmen Sie das Appenzellerland über dem Bodensee wahr?

Ich nehme das Appenzellerland über dem Bodensee als eine weltoffene und innovationsfreudige Region war, die dennoch ländlich geprägt und traditionell verwurzelt ist. Der Blick auf den Bodensee, den man von vielen Punkten der Region aus geniesst, ist für mich das Sinnbild dafür.

Was möchten Sie bei AüB bewegen?

Meiner Meinung nach können die grossen wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft nur gelöst werden, wenn viele unterschiedliche Menschen und Organisationen zusammen arbeiten. Die AüB ist eine Institution, welche das Potential hat, die regionale Zusammenarbeit zu stärken und zu beflügeln. Das hat sie bereits in der Vergangenheit getan und dafür möchte auch ich mich einsetzen.

Wo sehen Sie Chancen und Potenzial für die Region AüB?

Wie bereits oben erwähnt ist die Zeit reif, für neue Formen von Kooperation zwischen Wirtschaft, öffentlicher Hand und Zivilgesellschaft. Darin sehe ich grosses Potential, gerade weil die Akteure in der Region offen zu sein scheinen für kreative Lösungen. Ich wünsche mir, dass es gelingt, Lösungen für Herausforderungen gemeinsam zu denken und dann auch mit vereinten Kräften zu handeln.