Der Verein Appenzellerland über dem Bodensee traf sich am 13. Juni 2019 zur 23. Mitglieder­versammlung. Grund genug, zurück und nach vorne zu blicken. Das Jahr 2018 zeichnete sich aus durch folgende Eckpunkte:

  • Im Januar 2018 organisierten wir zusammen mit dem Verein Solardorf Rehetobel und der Lesegesellschaft Dorf eine dritte Informationsveranstaltung zur Windenergie in Rehetobel;
  • Das erste Betriebsjahr der Energiestadtregion AüB war u.a. verbunden mit einer zweiten Filmmatinée im Kino Rosental am 4. November 2018 und einer Wanderausstellung zum Thema „Isolieren hilft heizen“.
  • Der Berufserkundungstag fand am 26. September 2018 zum dritten Mal statt mit einem neuen Rekord an teilnehmenden Betrieben.
  • Unser Vorhaben, eine Online-Plattform für Veranstaltungen in der Region zu realisieren, mussten wir leider begraben. Technischen Hürden, Kosten-Nutzen-Überlegungen und unterschiedliche Bedürfnisse seitens der beteiligten Gemeinden führten zu diesem Entschluss.
  • Vier neue Portraits zu spannenden Persönlichkeiten und Geschichten aus der Region sind auf unserer Homepage aufgeschaltet.

Diese Aufzählung betrifft die nach Aussen hin sichtbaren Aktivitäten des Vereins. Selbstverständlich leisten wir auch Arbeit im Hintergrund, wie die Vernetzung zwischen den Gemeinden und die Mitarbeit in der Energiestadt-Region AüB.

Das Jahr brachte auch den Abschied von Alex Rohner mit sich. Er war seit der Gründung des Vereins vor 23 Jahren im Vorstand aktiv. Zudem mussten wir Helmut Kobelt als Vorstandsmitglied verabschieden, der 15 Jahre im Vorstand mitgewirkt hat (siehe Bild). Als Nachfolge für die beiden Heidler – ein Kantonsrat und zwei Gewerbevertreter – wurde Werner Rüegg, ebenfalls Heiden und Kantonsrat, in den Vorstand gewählt. Ein Sitz ist vakant.

Ausblick mit neuen thematischen Schwerpunkten

Im März 2019 hat sich der erweiterte Vorstand für einen Zukunftsworkshop getroffen und die thematischen Schwerpunkte für die nächsten Jahre festgelegt. Künftig wollen wir uns nebst den bisherigen Aktivitäten in folgenden Themen stark machen für eine lebenswerte Region:

  • Die Freiwilligenarbeit stärken. Sie ist ein Pfeiler unserer Gesellschaft und macht unsere Region lebendig und lebenswert.
  • Die Nahversorgung gewährleisten. Ein gutes Grundangebot von Produkten und Dienst­leistungen des täglichen Bedarfs ist zentral, wenn wir unsere Dörfer als Treffpunkte und Orte der Begegnung erhalten wollen.
  • Zukunftsfähige Mobilitätslösungen bekannt machen. Unsere Region kennt besondere Herausforderungen, was die Mobilität betrifft. Wir wollen nachhaltige und zukunftsfähige Mobilitätslösungen wie das Oberegger Projekt ofami.ch bekannt machen und bei Bedarf bei der Umsetzung und Ausweitung auf andere Gemeinden unterstützen.